Ein Wochenende des harten Kampfes gegen Wind und Wellen liegt hinter den Triathleten aus der Lessingstadt. Sowohl beim riesigen Event am Maschsee in Hannover als auch beim bekannten „BerlinWoMen“ in der Hauptstadt verlangten extreme Wetterbedingungen den Sportlern am 5. September 2026 alles ab.
In Hannover ging das heimische Mixed-Liga-Team an den Start eines wahren Riesenevents. Bestimmend für den gesamten Wettkampfverlauf war das ungemütliche Wetter: Ein sehr starker, stürmischer Wind peitschte über die Strecke und zeitweise einsetzender Regen machte den Asphalt rutschig. Bereits der Auftakt im Maschsee kostete bei frischen 16 Grad Celsius Wassertemperatur eisernen Willen. Die Wolfenbütteler zeigten jedoch eine geschlossene Mannschaftsleistung und sicherten sich in dem stark besetzten Feld einen hervorragenden 8. Platz.
Zwei Podestplätze bei der Windschlacht in Berlin
Parallel dazu stellte sich eine weitere Wolfenbütteler Delegation der anspruchsvollen Mitteldistanz beim „BerlinWoMen“. Auch in der Hauptstadt war der heftige Wind der härteste Gegner. Er beeinflusste vor allem das Schwimmen sowie das anschließende Radfahren massiv und verlangte allen Startern das absolut Letzte ab. Zu bewältigen waren 2 Kilometer Schwimmen, eine harte 80-Kilometer-Radstrecke mit stolzen 700 Höhenmetern und ein finaler 20-Kilometer-Lauf, der noch einmal mit 300 Höhenmetern gespickt war.
Für Wolfenbüttel bissen sich Olaf Bothe, Hans Kemmerich, Hans-Martin Böhning und Rainer Piesch erfolgreich durch diesen kräftezehrenden Parcours. Die sportlichen Ausrufezeichen des Tages setzten jedoch die Frauen: Diane Wiesner und Nicole Arendt trotzten den widrigen Bedingungen eindrucksvoll und belohnten sich in ihren jeweiligen Altersklassen mit einem sensationellen dritten Platz auf dem Podium.



