Mit Opa als Pacemaker: Triathlon-Nachwuchs Emilie Köhler beim Spreewaldmarathon

Bericht von Nico Förster

23. April 2026

Beim 24. Spreewaldmarathon, vom 16. bis zum 19. April, zeigte die 10-jährige Emilie Köhler vom WSV 21 ein beeindruckendes Wochenende voller Einsatz, Vielseitigkeit und familiärem Zusammenhalt. Gleich mehrere Disziplinen standen für die Nachwuchssportlerin auf dem Programm – begleitet von ihrem Opa, der sie nicht nur unterstützte, sondern auch als persönlicher Pacemaker fungierte.

Der Auftakt erfolgte am Freitagabend beim 5-Kilometer-Nachtlauf in Lübbenau. Gemeinsam mit ihrem Opa absolvierte Emilie die Strecke ohne offizielle Zeitnahme, doch ein Blick auf Opas Uhr zeigte starke 28:10 Minuten. Am Samstagmorgen stellte sich ihr Opa dann selbst einer großen Herausforderung und ging beim 70-Kilometer-Radrennen in Lübbenau an den Start.

Am Samstagabend folgte der nächste gemeinsame Einsatz: Beim 5-Kilometer-Nachtlauf in Burg liefen Emilie und ihr Opa Thomas erneut Seite an Seite – wieder ohne offizielle Zeit, dafür mit umso mehr Freude am Sport. Der sportliche Höhepunkt für Emilie wartete schließlich am Sonntagmorgen beim 10-Kilometer-Lauf in Burg (Spreewald). Bei ihrem ersten Wettkampf über diese Distanz erreichte sie mit einer Zeit von 1:02:51 Stunden einen hervorragenden zweiten Platz in ihrer Altersklasse (U12).

Auch Emilies Eltern standen dem in nichts nach: Franz und Franzi nahmen am 42,2-Kilometer-Wettbewerb „Run & Bike“ teil und wurden dafür mit der sogenannten „Goldenen Gurke“ ausgezeichnet.

Das gesamte Wochenende im Spreewald machte deutlich, wie stark der Sport in der Familie Köhler verankert ist. Generationenübergreifend wurde hier nicht nur Leistung gezeigt, sondern vor allem die Freude an Bewegung und gemeinsamer Aktivität gelebt.

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