Beim 3. Wolfenbütteler Klimaforum wurde das Projekt „Fümmelsee – nutzen und schützen“ mit dem erstmals verliehenen Zukunftspreis im Landkreises Wolfenbüttel ausgezeichnet.
Unter dem Motto „Gemeinsam wissen wir mehr“ fand die Veranstaltung am Campus der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel statt. Neben Fachvorträgen und einem vielfältigen „Markt der Möglichkeiten“ bildeten ein inspirierender Beitrag von Dr. med. Eckart von Hirschhausen sowie die feierliche Preisverleihung den Höhepunkt des Tages.
Aus insgesamt 36 eingereichten Projekten überzeugte das Konzept des WSV 21 die Jury. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Fümmelsee als nachhaltigen Lern-, Erfahrungs- und Lebensraum weiterzuentwickeln. Dabei verbindet es Umweltbildung, ökologische Aufwertung, Bewegung und soziales Engagement.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem Maßnahmen zum Gewässerschutz, Angebote zur Umweltbildung für Kinder und Jugendliche sowie die ökologische Aufwertung des Areals durch gezielte Pflanzungen und Naturschutzmaßnahmen.
„Dieser Preis ist für uns weit mehr als eine Auszeichnung“, betonte Geschäftsführer Jan Sturm bei der Verleihung. „Er ist ein klares Signal, dass Engagement vor Ort gesehen und wertgeschätzt wird.“
Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll die Weiterentwicklung des Projekts gezielt vorangetrieben werden. Geplant sind unter anderem der Ausbau von Bildungsangeboten, die Intensivierung von Kooperationen mit Schulen und Institutionen sowie die langfristige Etablierung des Fümmelsees als ganzjährig nutzbarer Natur- und Lernort.
Dabei ist das Projekt bewusst als Gemeinschaftsinitiative angelegt. Bereits heute bestehen Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, Umweltverbänden und weiteren regionalen Akteuren. Ziel ist es, ein starkes Netzwerk aufzubauen, das Umweltbildung, Naturschutz und Vereinsleben nachhaltig miteinander verbindet.
Die Initiatoren des Zukunftspreises – darunter der Landkreis und die Stadt Wolfenbüttel, die Ostfalia Hochschule, die Curt-Mast Jägermeister Stiftung und die Stiftung Zukunftsfonds Asse – würdigten insbesondere diesen kooperativen Ansatz.
Für den WSV 21 markiert die Auszeichnung keinen Abschluss, sondern einen Anfang. „Wir sehen den Preis als Startschuss“, so Geschäftsführer Jan Sturm. „Jetzt gilt es, die Ideen Schritt für Schritt umzusetzen und den Fümmelsee als Ort für Bildung, Begegnung und nachhaltige Entwicklung weiter zu stärken.“ Mit dem ausgezeichneten Projekt setzt der Verein ein deutliches Zeichen für regionale Verantwortung und zeigt, wie Sportvereine aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beitragen können.



