Die Jugendmannschaft des WSV 21 hat an den Norddeutschen Meisterschaften in der Altersklasse U14 teilgenommen. Im Folgenden ein Bericht zu den Spielen.

Das erste Spiel war gegen den Hamburger TB 62. Die jungen Lessingstädter hat corona-bedingt zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammengespielt. Für einige Spieler war es das erste Punktspiel überhaupt. Daher konnten die Hamburger besonders den Beginn des Spiels für sich entscheiden und sich bereits im ersten Viertel mit 7:1 absetzen. Die Wolfenbütteler konnten ihre Leistung in den drei verbleibenden Vierteln zwar deutlich steigern, verloren aber am Ende mit 6:14.

Im zweiten Spiel ging es gegen die White Sharks. Das gut eingespielte Team aus Hannover war im letzten Jahr bereits im Finale der U14 Meisterschaft. Es zeigte sich gleich von Anfang an, dass die White Sharks keinen Zweifel an ihrer Klasse aufkommen lassen wollten um ihrer Rolle als Titelfavorit gerecht zu werden. Da Spiel ging mit 2:41 Toren mehr als deutlich an die Hannoveraner, die selbst die beiden „Ehrentreffer“ nicht zulassen wollten. Ein großes Lob gilt der jungen und im Vergleich unerfahrenen Mannschaft aus Wolfenbüttel. Die Spieler sind trotz des Rückstandes über das ganze Spiel hinweg motiviert gewesen, haben an ihren Fehlern arbeiten wollen und sich nicht unterkriegen lassen. Das gilt besonders für Torwart Benedikt Meier, der immer selbstkritisch auf seine Paraden geschaut hat.

Die letzten beiden Spiele waren Hin- und Rückspiel um Platz 5 gegen den SC Neptun Cuxhaven. Deren Mannschaft war zusammengewürfelt aus mehreren Vereinen. Einige Spieler aus Bremen und Oldenburg haben dort mitgespielt, ein ehemaliger Leistungsträger der White Sharks ebenfalls. Wieder ging der WSV 21 in Rückstand. Doch das Team vom Fümmelsee gab nicht auf und konnte einen 3:8 Rückstand am Ende zu einem 11:11 ausgeleichen.

Das letzte Spiel war also ein „echtes“ Spiel um Platz 5. Das Spiel war körperlich sehr hart. Trotz eines harten Kampfes und viel Einsatz des Teams ging das Spiel mit 15:9 verloren und der Meistertitel am Ende an die favorisierten White Sharks.

Erwähnenswert ist, dass der Landeswasserballwart im Rahmen des Turniers eine Kadersichtung durchgeführt hat und zwei jüngere Spieler der Mannschaft für weitere Schritte nominiert wurden. Das passt ins positive Bild der Wolfenbütteler Nachwuchsarbeit und den gerade eröffneten Nachwuchsstützpunkt am Fümmelsee. Hier hatte sich die Spieler in den letzten Ferienwochen in einem Ferienlager auf die anstehenden Turniere vorbereitet. Teambildung stand im Vordergrund.